Manager-Seminar Kampf- und Lebenskunst

Motivations- und Erfolgsmanagement

Wenn ein Manager zu mir kommt und um Motivationsmanagement nachfragt, dann ist es mit der Motivation nicht mehr sehr gut bestellt. Was er eigentlich will, ist die Aufhebung von Motivationsblockaden!“

Das Wort Motivation ist in aller Munde; was genau es aber bedeutet oder beinhaltet, wissen die meisten Menschen nicht bzw. sie wissen nicht, was sie davon abhält, motiviert zu sein.

Bevor wir eine Methode entwickeln können, müssen wir uns zuerst einmal ansehen, was es mit den Begriffen auf sich hat. Doch wie ist Motivation definiert?

 


Definition frei nach Wikipedia:

 

„Motivation bezeichnet das auf emotionaler bzw. neuronaler Aktivität (Aktivierung) beruhende Streben nach Zielen oder wünschenswerten Zielobjekten.“

Sich über die Ziele im Klaren zu sein und so genau wie irgend möglich festzulegen ist die Aufgabe. Diese Festlegung wird zu einem späteren Zeitpunkt gleichzeitig die Messlatte dessen sein, was man Zufriedenheit nennen kann, denn die Zufriedenheit ist die Belohnung für die Zielverwirklichung.

Wenn man von seinen Zielen keine klaren Vorstellungen hat oder nur das weiß, was man nicht will (negative Zielerfassung), kann man auch über die Erreichung keine wahre Zufriedenheit finden, weil man vermutlich gar nicht merkt, wann man es überhaupt geschafft hat.

D.h.: Selbst wenn man es erreicht hat, kann man es nicht wirklich schätzen, weil aufgrund der Formulierung gar keine Erkenntnis des „Geschafft -Habens“ stattfindet. Wenn wir aber voraussetzen, dass der Erfolg die Belohnung für die Mühen ist, über die uns die Motivation hinweg geholfen hat, dann stellt sich die Frage wie es weitergehen soll, ohne den Erfolg.

Einfacher gesagt: Kein (sichtbarer, spürbarer) Erfolg, keine (Folge-) Motivation.

Widmen wir uns dem Begriff Erfolg und definieren auch hier, was das eigentlich ist, dieser Erfolg.

Wikipedia:

Der Begriff Erfolg bezeichnet das Erreichen selbst gesetzter Ziele. Bei Zielen kann es sich um eher sachliche Ziele wie zum Beispiel Einkommen oder um emotionale Ziele wie zum Beispiel Anerkennung handeln. Zur Umsetzung von Zielen in Ergebnisse bedarf es der Umsetzungskompetenz.

Der Begriff Umsetzungskompetenz ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig, denn er bezeichnet die durch Willenskraft gesteuerte Fähigkeit, Ziele und Motive in Ergebnisse umzusetzen.

Der Erfolg ist also das wahrnehmbare Ergebnis der gesamten Handlung.“

Wahrnehmbar bedeutet aber auch, dass er definiert ist dieser Erfolg (siehe oben), denn alles, was wir nicht definieren, nehmen wir auch nicht deutlich wahr.

 

Der Weg:

Umsetzungskompetenz führt zu Motivation führt zu Erfolg führt zu Motivation usw.

Erst jetzt nähern wir uns dem Kern der Sache:

Wenn wir heute über Motivations-Training reden, meinen wir das gar nicht, sondern wir meinen eigentlich, das Training im Überwinden von Motivationsblockaden! Jetzt endlich haben wir den Nagel auf den Kopf getroffen:

Motivationsblockaden und deren Überwindung (das allerdings kann schon das erste Ziel sein, auf dem Weg zur Erreichung des eigentlichen Ziels).

Die Überwindung von Motivationsblockaden nach dem Cogito-Meum-Prinzip:

Grundthese:
Körper und Geist bedingen einander, und obwohl das banal klingt, ist es bisher nicht in alle Köpfe vorgedrungen. Wer das in Zweifel stellt wird auch bezweifeln, dass unser Geist aus der „Materie Hirn“ kommt und dass Gedanken Hirnstrukturen verändern, was -. nebenbei bemerkt - wissenschaftlich bewiesen ist.
Wenn wir anders denken, verändern also wir Materie.
Dass die Materie den Geist verändert, bezweifelt wohl Niemand, der jemals ein Medikament geschluckt hat und sich danach besser gefühlt hat.

Das bedeutet, dass in unserer Struktur eine Wechselfunktion angelegt ist, mit der wir vom Geist die Materie beeinflussen können und vice versa.
Wenn beide Wege möglich sind, würde eine gleichzeitig doppelte selbst gewählte Beeinflussung auch eine Beschleunigung in der Erreichung der Ziele zur Folge haben (verbesserte Motivation zur Zielerreichung).

Um es deutlich zu sagen: Auf der Motivationsebene anzufangen sich von 2 Seiten zu beeinflussen, bedeutet ein schnelleres Ergebnis, als nur theoretische Abhandlungen zu hören oder zu lesen.
Die Psyche erkennt meistens den körperlichen Beweis - also die materielle Sichtbarwerdung - eher, als das bloße hören des gleichen Sachverhalts.

Die Praxis:
Die Stimmung bei einem grippalen Infekt ist sicher nicht die Beste, und die körperliche Besserung hat normalerweise sofort auch eine Verbesserung der Stimmung zur Folge.
Nach einer traurigen Nachricht fühlt man sich nicht körperlich hoch motiviert, sondern sicher erst nach deren Überwindung, tritt auch eine körperliche Besserung ein.

Bei Depressionen z.B. rät der Therapeut immer erst zu einer körperlichen Maßnahme, um das Schlimmste zu verhindern (Bitte schauen sie an die Decke! Damit macht man die Wirbelsäule gerade, was das Befinden deutlich verbessert.)

Wenden wir uns wieder der Motivation zu:

Nichts ist erfolgreicher als der Erfolg, und nichts motiviert mehr als der Erfolg: Der Erfolg schafft selbst erarbeitetes Vertrauen in sich und lässt an höher geartete Ziele denken, die man sich ohne die Erreichung der ersten Stufen der Erfolgsleiter nicht zugetraut hätte.

Werfen wir also einige Fragen erneut auf:

Was bedeutet Erfolg? Es bedeutet, sich zu beweisen an Zielen, die man für sich und andere erreichen will.

Wodurch entsteht Motivation? Durch Machtstreben, durch Streben nach Anerkennung, Geld, Befriedigung oder der Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Das alles ist möglich und noch vieles mehr. Allerdings steht eines immer im Zentrum der Motivation: Der Erfolg, der zu weiteren Erfolgen motiviert. Der Erfolg ist die Belohnung für die Anstrengung der Motivation.

An dieser Stelle kommen die Methoden der Hawaiianer ins Spiel und damit auch des Cogito-Meum-Kenpos:
Die Hawaiianer haben eine sehr praktische Philosophie oder Lebenshilfe, die mittlerweile in den USA als Forschungsgegenstand an einige Universitäten dient. Obwohl sie viele hundert, wenn nicht tausende Jahre alt ist, ist ihre praktische Anwendung so klar, dass man sich darüber wundern muss. Diese Lebenslehre ist weit vom Esoterischen entfernt, aber urteilen Sie selbst:

Ike – Die Welt ist so, wie du sie siehst
Du wirst für deinen Erfolg genauso viele positive wie negative Anzeichen finden. Darüber entscheidest Du bzw. Deine Einstellung dazu. Allerdings entscheidest Du damit auch darüber, ob Dich die positive Ansicht über Deinen Erfolg eher motiviert oder die negative Ansicht demotiviert.

Kala – Es gibt keine Grenzen
Wenn der Erfolg Dich motiviert, zu weiter entfernten Zielen aufzubrechen und das Geflecht aus Erfolg und Motivation wiederholt sich, sind die Grenzen sehr weit gesteckt. Es wird sich aber sicher nicht um die Grenzen handeln, die sich der Kopf selbst gesetzt hat.

Makia – Energie folgt der Aufmerksamkeit
Wir Menschen haben eigentlich immer Erfolg mit dem, was wir tun. Wenn sich die Energie immer mehr auf das Erreichen unserer Ziele konzentriert, ist der Erfolg unausweichlich. Das Wissen wird größer und der Entwicklungsstand nimmt zu.

Wenn man sich immer mehr auf Beschränkung und Negativität konzentriert, ist der Erfolg auch unausweichlich. Der Misserfolg wird immer größer.

Die Gruppe und deren Zielrichtung spielt ebenfalls eine gewaltige Rolle für das Motivationsgerüst.
Wichtig ist zu erkennen, dass man die Ziele selbst gewählt hat und das drückt sich aus in:

Manawa – Jetzt ist der Augenblick der Macht und ?

Mana – Alle Macht kommt von Innen

In unserer Anschauung über die Motivation heißt das, dass man die Ziele richtig festlegen und darüber eine Entscheidung treffen muss. Tut man es nicht, hilft einem auch kein Trainer.

Aloha – Lieben heisst, glücklich sein mit wem?
Die wahren Ziele im Leben festzustellen bedeutet diejenigen zu wählen, die einen glücklich machen. Das ist nicht so einfach wie es sich anhört, denn sonst wären sicher nicht so viele Lotto–Millionäre so schnell wieder verarmt.

Pono – Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit
(Über-)reden können viele, überzeugen nur wenige. Die Huna-Lehre und Kenpo sind doch sehr praktische Künste, die sich am Erfolg messen lassen, und genau deswegen zielen sie immer auf den Körper und den Geist ab. Kenpo ist eine Kampfkunst, die genau das tut; sie zeigt die Ergebnisse des Coachings unmittelbar körperlich, die damit den Anker ins Bewusstsein und Unterbewusstsein des Menschen pflanzen.

Mehr als eine normale Motivation durch Erfolg, stellt die Methode dar; Erfolge auf einer Ebene zu haben, die man sich niemals zugetraut hätte. Ich nenne das gerne die Metaebene des Erfolgs.
Immer dann, wenn man diese Supererfolge erzielt hat, scheinen die alltäglichen Erfolge nicht nur greifbar, sondern sie werden von einer anderen Warte aus gesehen. Vielleicht sehen die Probleme/Situationen, die vor die Erreichung gestellt wurden, nur einfach kleiner aus.

Problemkreis Motivation:

Wir bewegen uns in einem Problemkreis (wenn man es so nennen will), denn wenn Motivation kein Problem wäre, dann gäbe es auch keine Coaches für Motivation, und dieser Artikel wäre nicht geschrieben worden.

Einstein soll gesagt haben, dass man Probleme nicht auf der Ebene lösen kann, auf der sie entstanden sind. Zweifellos sind die Motivationsprobleme „im Kopf“ entstanden.
Also gehen wir sie auf der körperlichen Ebene an und kommen zum praktischen Teil.

 

Der Körper:

Die größten Erfolge haben wir mit der Verbesserung von:

Nacken-, Schulter-, Wirbelsäulen- und Knieproblemen, Übergewicht, Flexibilitätsmangel, Schlafstörungen, konditionellen Problemen (Kardiofitness), dem Aufbau von Muskulatur, Selbstsicherheit, Kreativitätsschulung und natürlich der sehr praktischen Selbstverteidigung. Die Fähigkeit sich zu verteidigen, ist sicherlich der Urquell aller Motivation, da sie den Lebenserhalt sichert(e) und braucht eine spezielle Schulung, deren Auswirkung auf jede Art der Motivation Einfluss nimmt.

 

Trainieren ohne zu trainieren im Alltag!

Durch die richtige (Körper-/Geistes-)Haltung, richtige Atmung, richtige Bewegung, richtige Einstellung und die richtige Ernährung lernt man im Alltag zu trainieren, ohne darüber nachzudenken. Eine sehr praktische Erfahrung, weil man eben keine Lebenszeit zu verschenken hat .

Wenn man sich überlegt, dass man alle oben genannten Aspekte in einem Training ansteuert, dann ist das Cogito-Meum-Training das zeitlich wohl effektivste von allen.

 

Der mentale Teil:

s.o.

Trotzdem bleibt die erste Frage auch die letzte, und ein Kenpoist weicht Fragen nicht aus:

Wie bekommt man den ersten Anschub? Wie entsteht die Initialzündung und noch wichtiger: wie schafft man das erste Training?

Sie machen einen Deal mit sich, und erscheinen zum ersten Training, denn danach gibt es keine Motivationsprobleme mehr. Der Trainer und die Gruppe sind die (erste und die letzte) Motivation; daraus entsteht der Erfolg und daraus wiederum die neue Motivation, aber das hatten wir ja bereits....

 

Robert Fuhr