Meine Kettlebellgeschichte

Einige von Euch kennen mich schon sehr lange und das gar nicht einmal wegen des Kenpos, sondern wegen meines Trainings in verschiedenen Kraftsportstudios. Diese wissen aus eigener Anschauung, dass ich immer hart trainiert habe und immer sehr konzentriert bei der Sache war.

 

Zu meinem normalen Training an punching balls, Pratzen und allem, was Ihr kennt, neben den Partner-Übungen und dem Sparring und dem Dehnen und Laufen waren die Kraftübungen immer ein wichtiger Hauptbestandteil meines Sportlerlebens.

Da gab es aber auch immer etwas anderes, nämlich den kleinen Jungen in mir, der die großen, starken Männer immer bewundert hat.

Die in den irealen Filmen (Tarzan) und den Comics und die realen auf der Wettkampfbühne beim Gewichtheben.

Auch die frühen Bodybuilder faszinierten mich, aber nie so wie die Menschen, die ihre Kraft nicht zum Ansehen hatten, sondern die Funktion der Kraft zeigten.

Da waren es gerade die Kampfsportler, die so perfekt waren und ein bisschen Eitelkeit war schließlich auch dabei, denn deren Körper waren einfach so harmonisch und perfekt.

Wer will schon schlapp und mickrig sein, wer will schon einen schwachen und gebrechlichen Eindruck machen und wer will sich die Gurkengläser von der Mami öffnen lassen?

Mit 14 kaufte ich mir diverse Geräte aus den Zeitungen, die bei uns herumlagen und ich begann das Training mit so tollen Sachen wie dem Deuser Band, das Raimund Harmsdorf empfahl – und der war ja soooo stark – oder Geräten, die Bullworker und eagle catcher hießen.

Jedes Training brachte etwas, aber zunächst nicht so viele wie die 1000 Kniebeugen, 600 Liegestütz und 500 Situps, die ich täglich machte.

 

 

So etwas wie Erholung kannte ich gar nicht, denn neben dem Jiu Jitsu, das ich betrieb, war jede Minute Freizeit ohne Training einfach verlorene Zeit. Um so unwichtige Dinge wie die Schule konnte ich mich leider nicht immer kümmern (-:

Groß war das Tal der Unwissenheit!

Man hörte damals schon von Jungs, die in BB Studios gingen und enorme Erfolge verzeichneten und so erfolgte der erste Durchbruch mit 16 Jahren.

Ich kaufte mir Hanteln und eine Multifunktionsbank und mit 20 stand ich zum ersten Mal in einem Kraftsportstudio, in dem ich wirklich versuchte mich mit Übungen zu steigern, die sich nie negativ auf den Kampfsport auswirkten, aber auch nicht positiv.

Allerdings nahm ich schnell an Muskelmasse zu und zu und wieder ab und wieder zu. Ich befand mich ständig in einem Strom von Übertraining und Desinformation, das allerdings System hatte.

Ich bezog mein Wissen wie so viele aus den einschlägigen Zeitschriften und da wurde dann immer das Training der ganz Großen beschrieben.

Ich erinnere mich an ein Training von Arnold S., das 50 Sätze Armtraining beinhaltete, das meine Freunde und ich genau befolgten. Ich weiß bis heute nicht, wie wir es geschafft haben überhaupt noch Arme zu haben.

Fazit: Wir wurden immer weniger – auch wegen des anderen Trainings, das ähnliche tolle Trainingstipps gab.

Trotzdem gab es ja eine Lösung, denn auf den folgenden Seiten des Magazins gab es Proteindrinks, Vitaminpillen Leberkapseln und vieles andere mehr. Bitte versteht mich nicht falsch. Ich bin von der gesundheitsfördernden Wirkung, insbesondere der Proteindrinks in Maßen (dazu später mehr!), überzeugt, aber bei einem Übertraining dieser Art hilft nichts mehr.

Was die Autoren derartiger Artikel „vergessen“ hatten zu erwähnen, ist, dass viele dieser „Sportler“ Anhänger und Anwender moderner Pharmazeutika waren. Dieses schrieben sie auch noch ganz offen in ihren Bücher oder sagten es in den Interviews.

Das stellte natürlich alles auf den Kopf.

Als ich das damals erfuhr und bereits eine beträchtliche Menge Literatur gelesen hatte aus der Sportwissenschaft (konnte mir die teuren Drinks als Student sowieso kaum leisten), begann ich zu erfahren wie die Kraftsportler auch Bodybuilder in der Zeit trainiert haben, als sie noch wirklich gut aussahen ohne Anabolika. In den 50ziger und 60ziger nämlich.

Sie trainierten den ganzen Körper an einem Tag mit Übungen wie Bankdrücken, Klimmzügen, Reißen, Kniebeuge und Kreuzheben. Dann pausierten sie 2 Tage oder länger. Das Resultat war, dass sie nicht nur toll aussahen (also nicht überladen waren mit Muskeln), sondern, dass sie auch wirklich Kraft hatten.

Das sah man daran, dass einige von ihnen nicht nur Bodybuilder waren, sondern auch in Strongest Man Wettkämpfen antraten oder Titel im Gewichtheben und Kraftdreikampf holten.

Einer von ihnen war sogar ein sehr erfolgreicher Boxer, der erst damit aufhörte, als er einen seiner Gegner ins Koma schickte für Tage und er verstand, dass Bodybuilding der kommende Trendsport sein würde.

Eines Tages erfuhr ich dann auch, wie Kampfsportler wirklich trainierten (wie so oft aus Büchern und von meinem Boxtrainer, den ich aber erst mit 23 traf) und konnte es kaum glauben.

Sie verbrachten nicht jeden Tag Stunden unter den Hanteln, sondern machten nur schwere Grundübungen (Kniebeugen, Kreuzheben, Bankdrücken, Klimmzüge) und das ca. 30 Minuten.

Sie versuchten sich allerdings jedes Mal zu verbessern in der Wiederholungszahl bzw. den Gewichten. Bei Boxern wurde es dann komplizierter, weil es Gewichtsklassen gab, und zu viel Gewicht über Hantel brachte manchmal eben auch zu viel Gewicht unter der Hantel und so verschoben sich die Gewichtsklassen.

Es dauerte Wochen bis ich mich an den Gedanken gewöhnt hatte weniger zu trainieren, denn ich fühlte mich nach jedem „Kurztraining“ (30 Minuten) wirklich nicht austrainiert, aber als ich es dann tat, trotz mentaler Widerstände, wurde ich wirklich stärker, schneller und muskulöser, als je zuvor.

Ich hatte in Windeseile die 100 kg Grenze geknackt, wo ich doch jahrelang auf 85 bis 90 kg gewesen war.

Mit diesem Wissen ausgerüstet, brachte ich auch einige meiner Freundinnen zum Kraftsport, allerdings waren nur wenige bereit sich so intensiv mit der Materie auseinanderzusetzen. Die, die es taten kamen allerdings zu hervorragenden Ergebnissen.

Dennoch sind Frauen ganz anders gestrickt musste ich feststellen, denn für sie scheint der Weg und der Spaß mit dem eigenen Körper zu arbeiten, also Freude an der Bewegung zu haben, viel mehr im Vordergrund zu stehen.

Die Männer, die nach dem System trainierten, waren da eher ergebnisorientiert.

Viele Jahre später traf ich Monika und auch sie war nicht gerade für den Hantelsport zu begeistern, obwohl sie damals in einem Fitnessstudio arbeitete und die positiven Resultate bemerkte.

Sie selbst hatte weniger Nackenprobleme, musste weniger oft zum Physiotherapeuten, war fitter und das obwohl Monika viele Jahre Sport hinter sich hatte.

..aber Spaß machte es ihr nicht gerade. Ganz im Gegenteil machte sie lieber Kenpo (Dagegen ist nichts einzuwenden!!!!(((-:), Aerobic oder lief ihre Langstrecke.

Spaß ist aber ein entscheidender Motivationsfaktor, wenn man ein Training lange machen will und als Kenpo Instruktor weiß ich das selbstverständlich.

Vor 2 Jahren kam ich zum ersten Mal mit dem Thema Kettlebells in Kontakt und meine Skepsis war groß, trotz der gewaltigen Erfolge bei den MMA Wettkämpfem.

Zu viele Marketingtricks hatte ich im Laufe der Jahre im Kraftsport erlebt.

Dann hörte ich, dass die Typen vom K1 und Thai Boxen es machten und schließlich auch die BJJ Leute.

Meine russischen Trainer bestätigten, dass die russischen Eliteeinheiten mit Kettlebells trainieren würden (Sergei Bortschov ist immerhin Leiter der russischen Sportakademie in Moskau), weil sie nicht viel Zeit hätten zur Ausbildung.

Das allerdings gab mir dann sehr zu denken.

Dann sah ich auch noch einen Mann namens Inoui, von dem ich viele Groundfighting videos gesehen habe und der machte es auch ohne für die Rundgewichte zu werben.

 

Kleine Kugel-große Wirkung!

 

Ich sah auf einmal sehr viele dieser Topathleten mit den Gyri arbeiten, ob auf Brasilien oder den USA, ob aus Russland oder den Niederlanden und so machte ich erste Gehversuche auf diesem Gebiet.

Ich bestellte mir eine DVD und die Hanteln (viel zu schwer wie ich später feststellen musste) und stellte 3 Dinge fest:



1.

Selbstüberschätzung schadet nur, denn die so leicht aussehenden Übungen sind wirklich der „absolute Hammer“.

2.

Von einer DVD lernt man nur begrenzt.

3.

Kettlebells sind nicht das, was sie zu sein scheinen.


So recherchierte ich im www und fand einen Trainer aus Köln, Dr. Till Sukopp, bei dem ich einen Termin vereinbarte zu einem ersten Seminar.


Foto vom 2 Tagesseminar mit Prüfung! Moni beim Swing!


Zu diesem Seminar lud ich damals Thomas ein, als kleines Dankeschön für seine Trainerarbeit und Moni, die ich allerdings, wie ich mich erinnere, „nur mit gutem Zureden“ gewinnen konnte.

Der Tag ist mir aus verschiedenen Gründen sehr gut im Gedächtnis geblieben. Ein Grund war sicher der, dass ich aufgrund eines grippalen Infektes wohl Fieber hatte.

Kettlebelltraining ist keine Erfindung der Neuzeit!


Moni und der Spaß; Robert und die Ausreden

Ich wollte nur zusehen und sagte das auch Herrn Dr. Sukopp, der mich ansah und lächelte. Mein erster Gedanke war, dass der doch wohl nicht über mich lacht oder glaubt ich hätte eine Ausrede gefunden nicht teilzunehmen. Später wusste ich warum er gelächelt hatte.

Ich sah mir also vom Rand aus an, was Dr. Sukopp, jetzt zu Till geworden, so vorturnte. Er war enorm fit, das sah man auf Anhieb.

Als ich dies sah, machte ich dann eben die eine oder andere Übung mit, nur der Koordination wegen und ich hatte ja auch bezahlt und die Bewegung war wichtig und ich wollte nichts verpassen und es war ja auch interessant usw. Ich erfand also doch Ausreden, allerdings waren das Ausreden, um teilzunehmen trotz Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Ich hätte mich über mich selbst totlachen können. Zumindest im Nach-hinein.

Als das Seminar zu Ende war, nach immerhin 4 Stunden, bemerkte ich, dass ich das alles mitgemacht hatte, total am Ende war (es aber erst jetzt bemerkte) und „Spaß ohne Ende“ gehabt habe.

Till lächelte immer noch, wenn er mich sah. Ich wusste warum!

Die nächsten 2 Tage verbrachte ich im Bett.

Am meisten Spaß an diesem Tag bereitete mir aber Moni, die mit einem breiten „Grinsen“, sofort eine Kettlebell kaufen musste.

Seit diesem Tag haben weder Moni noch ich je wieder ein Fitness-studio betreten, außer wir wollten es anmieten für unser Kenpo Training, trainieren aber mindestens 2 mal in der Woche mit diesen „Wundergeräten.“

Es ist die Freude an der Bewegung mit diesem besonderen Gewicht, die aus der Komplexität der Übung entsteht. Man kann es schwer beschreiben, aber man macht Bewegungen, die größtenteils den Körper von den Zehen bis zu den Halsmuskeln trainieren.

Diese Bewegungen schulen nicht nur die Ganzkörperkraft, sondern auch die Koordination und damit die Vernetzung der Hirnhälften (dazu später mehr, weil die Kinesiologie ein eigenes Wissensgebiet ist).

Am wichtigsten ist aber, dass es Spaß macht, sich so zu bewegen und es den „Kopf frei“ macht.

Monika musste ich nicht erst davon überzeugen den „Kettlebell Instruktor“ unter Dr. Till Sukopp zu machen und eigentlich wollte ich, dass Monika es alleine macht, also ohne mich.

Diesmal lächelte Monika und diesmal wusste ich auch warum.......ich rief dann Till an und als er durch das Telefon lächelte, als er von meinem Vorhaben hörte, dachte ich für mich: Na gut, na gut ihr habt gewonnen (((-: ich mach mit. Mann oh Mann hatte ich Spaß, dass ich endlich eine „Ausrede“ gefunden hatte um das Seminar und die Prüfung doch zu machen.


 Eine der vielen Übungen in der Vorbereitung zum Aufnahmetest; Robert beim Double Front Squat!



Die weitere Entwicklung

Wer Till und seine russischen Ausbilder kennt, weiß, dass man nichts geschenkt bekommt und so extrem ist der Aufnahmetest, der nur seinen Trainern vorbehalten bleiben sollte. Man muss eine bestimmte Übung (snatch) mit einem bestimmten Gewicht (12Kg für Moni/24KG für mich) sehr lange (67 Wiederholungen für Moni/74 für mich) machen um überhaupt zum Prüfungsseminar zugelassen zu werden.

Moni und ich bereiten uns 9 Wochen darauf vor und ich stellte fest, immer mit einem Blick auf meinen Körperfettgehalt, dass ich 5 Kg Muskelmasse zunahm (unbeabsichtigt) und meine Tritte, Schläge und Sonstiges viel schneller und härter wurden.

(Und das nach all den Jahren Kraftsport, in denen ich nicht glaubte auch nur 1 Pfund Muskelmasse mehr erreichen zu können).

Meine Fitness erlaubt es mir, jederzeit 12 km zu joggen, ohne es wöchentlich zu machen (wie sonst); im Kreuzheben 160 KG zu bewältigen, ohne es regelmäßig zu machen oder mich einfach mit Frank auseinaderzusetzen im Freikampf, mit Marschmellow Jörg über den Boden zu rollen, mich mit Alfred von Stöcken prügeln zu lassen oder 90 Minuten Dauerfeuer am Sandsack zu lassen.


 Kettlebells und Sandsack sind eine tolle Kombination!

Wie dieses Phänomen zustande kommt, ohne die spezifischen Bewegungen eines Schlages (Bankdrücken, Liegestütz etc) oder Trittes (Kniebeuge, Beinstrecken etc.) zu machen war mir zunächst ein Rätsel. Heute habe ich Erklärungen dafür, allerdings würde die genaue Ausarbeitung dessen den Rahmen sprengen.

Statt dessen stellen wir die Artikel von Dr. Sukopp dazu wir später ins Netz.


Das Seminar und die Prüfung:

Am 07./08. war es soweit. Till brachte an 2 Tagen und 21 Stunden die Praxis, sowie die Theorie perfekt herüber, stand allen Fragen offen, beantwortete alles kompetent und schlüssig und machte viel mehr als er in anderen Seminaren macht.

Der Grund? Er kam nur für uns beide, was wir als große Ehre ansehen bei einem Mann der sonst wirklich große Seminare leitet.

Neben den reinen Kettlebellstraining und den Übungen mit den eigenen Körpergewicht, verbrachten wir sehr viel Zeit mit dem Thema, Prävention, Regeneration und dem Screeninig. Scereening bedeutet festzustellen welche Stärken und Schwächen der Körper des Schülers hat und danach gezielt das Training auszurichten.

Welche Verknüpfungen er als Leiter einer physio-therapeutischen Praxis und Dr. der Sportwissenschaft knüpfen kann ist wirklich grandios. Gerade der Zusammenhang zwischen Osteophatie, Feldenkrais, Pilates und den Kettlebells ist sicher derzeit unschlagbar.

Mit einem Wort: Der Mann ist einfach Spitzenklasse!

Alle Inhalte des Seminars allerdings darzustellen, würde genau 80 Seiten eng geschriebenen Stichworte füllen.

Es wurden alle Grundübungen bis ins kleinste Detail analysiert und so viele Varianten vorgestellt und Vorbreitungsübungen, dass wir Jahre damit beschäftigt sind sie auf ihren Zuschnitt für verschiedene Gruppen zu überprüfen. Es ist für jeden etwas dabei.


Beim Swing kann es wild zugehen,aber immer kontrolliert!



Die Prüfungen bestand aus sehr vielen Teilen und einen Bewertungssystem, dass noch andauert.

Obwohl Moni und ich sehr zuversichtlich sind die Prüfung bestanden zu haben und bereits wissen, dass wir Teile daraus bestanden haben, werden wir erst in den nächsten Wochen erfahren,ob wir lizensierte Kettlebell Instruktoren sind. Jede Gratulation wäre verfrüht, bevor wir kein endgültiges Ergebnis haben.

So ging der erste Tag vorüber mit dem ersten Zertifikat als Fortgeschrittene im Kettlebelltraining.


Danach fuhren wir nach Hause, ich erinnere mich noch an ein Glas Bier und den laufenden Fernseher und nach 9 Stunden wachten wir irgendwann um 08.00 h wieder auf.

 


So begann der 2te Tag und von morgens 09.00 h an war mit den Energiebündel Till „volle action“ angesagt.

Die Vorbereitung auf die anstehende Lehrprobe am Nachmittag war war vorgesehen und die vielen, vielen anderen Dinge (Screening, Vorbereitungsübungen usw.).

Sicher ist bisher , dass wir die Lehrpobe bereits bestanden haben.

Die Aufgabe war 2 Probanden zu finden, die noch nie mit Kettlebells trainiert haben und diesen in 30 Minuten 3 Techniken beizubringen und ein Zirkeltraining von 10 Minuten absolvieren zu lassen.

Wer weiß, wie komplex die Kettlebell - Übungen sind und wer versteht, dass sie an den Körper des Probanden, an seinen Fitnessstand, seine Vorgeschichte und sein Temperament angepasst werden müssen, wird auch die Schwierigkeit der gestellten Aufgabe verstehen.


Monika lud Ihre Freundin Vera ein, die bisher eher aerobe Ausdauersportarten bevorzugt hatte (Aerobic, Tae Bo) und kurz vor dem Test Monika mit der Aussage überraschte, dass sie gar nicht so gerne Sport macht, sondern sich eher wegen der Figur dazu aufrafft.

Wer könnte sich aus der Kenpo Gilde dafür besser eignen als Sascha, der das Training mit Gewichten im Bodybuilding - Studio förmlich gehasst und auch schnell aufgegeben hat und der bereits einige Bandscheibenvorfälle hatte. Außerdem hat er ja scherzhaft gesagt, dass „die Dinger“ auch nur zum Ansehen seien.


 Der Double Press sieht aus wie eine Schultrübung; in Wirklichkeit kommt der gesamte Körper zum Einsatz. Sascha hat diese Übung sehe gefallen.


Als die Beiden ankamen (am 2ten Tag!!!) war alles vorbereitet.

Die Hanteln standen bereit, Till hatte seinen Auswertungsbogen bereit und am Wichtigsten:

ICH HATTE MEINEN TEE AUF DER FESNTERBANK STEHEN!!!

Als Sascha das sah, quittierte er es mit einem kurzen Fluch.

Ich weiß auch nicht warum.

Vera sagte sofort, dass sie unglaublich nervös sei.

Also, hatten wir zumindest mental die besten Voraussetzungen für den Test geschaffen (((-:

Keine Frage, dass die Beiden Bewegungstalente sind und Sascha bemerkte sofort wie, gut es seiner Wirbelsäule tun würde die Kugel zu bewegen.

Vera und Sascha gaben echt alles und wiederum Sascha stellte noch etwas fest: In 10 Minuten Zirkeltraining war er schweissnass und das obwohl er zu nächst nur mit einer kleinen Kugel gearbeitet hatte (die Technik ist eben wichtiger für einen Anfänger als das Gewicht).

Wir alle kennen Sascha und sein athletisches Talent und er war trotzdem stark beansprucht nach 10 Minuten mit einer 8 Kilo Kugel! Ich wage zu behaupten, dass er in den nächsten Tage Muskelkater haben wird.

Till Sukopp war mehr als überrascht von Monikas trainerischen Fähigkeiten, ihrem Einfühlungsvermögen und der Auswahl der Mittel zur Vermittlung des Wissens.

Sie setzte sogar ihr Wissen aus dem Kenpo Training ein um Vera nach vorne zu bringen.

Ehrlich gesagt hätte mir das ja auch einfallen können (-:

Statt dessen war Till sehr verwundert über meine lässige Art zu coachen mit einer Tasse Tee in der Hand. Na ja, Ihr kennt mich ja!

Allerdings habe ich mir den charmanten Kasernenhofton verkniffen, denn ich wollte auf keinen Fall Vera und Till schockieren.

Wichtiger als Alles, ist die Tatsache, dass der Prüfungsstress sehr schnell verschwunden war , weil die „Kugel“ den Beiden soviel Spaß machte.

Sascha sagte sofort, dass das wohl kaum etwas mit normalem Gewichtstraining zu tun gehabt hätte, sondern wohl eher etwas mit sehr komplexen Bewegungen unter Belastung.

Vielleicht nennt man es deswegen in den USA „Pilates für Fortgeschrittene“ oder „Yoga mit Gewichten.“

Nichts bleibt Till verborgen und vielleicht ist das ja allen (guten) Trainern als Markenzeichen gemein (-:

Wie Till uns fand, wird er sicher noch persönlich schreiben, wie ich ihn kenne, aber diesen Test haben wir bestanden.

Nach den beiden Tagen waren Moni und ich so richtig fertig. Körperlich aber auch geistig, weil wir so eine Menge Stoff aufgesaugt haben wie selten im Leben.

Der Stoff wird zu unserem ständigen Begleiter werden in Form der Sripten von Till, den Büchern und den DVD.

Zum Glück gibt es ja die DVD und das Buch von Till, das wir so hervorragend finden (wie immer ist alles super gründlich und dennoch leicht verständlich beschrieben. Wissenschaftlich eben und trotzdem nicht „geschwollen“), dass wir es sofort gekauft haben (hatten vorher schon Auszüge gesehen).



Hier findet Ihr Dr. Sukopps Artikel zu folgenden Themen:



Muskelaufbau mit Kettlebells

http://www.healthconception.de/pdffiles/Muskelaufbau_mit_Kettlebells.pdf


Wie man sein halbes Körpergewicht über den Kopf drücken kann (einhändig)
http://www.healthconception.de/pdffiles/Halbes_Koerpergewicht_ueber_Kopf_druecken.pdf



Kettlebell-Training und Bluthochdruck

http://www.healthconception.de/pdffiles/Bluthochdruck.pdf



8 Möglichkeiten zur Trainingsmotivation

http://www.healthconception.de/pdffiles/8_Moeglichkeiten_zur_Trainingsmotivation.pdf


Crunches & Sit-ups sind reine Zeitverschwendung

http://www.healthconception.de/pdffiles/Crunches_Sit-ups_sind_reine_Zeitverschwendung.pdf


Intervalltraining schlägt klassisches Ausdauertraining per K.O

http://www.healthconception.de/pdffiles/Intervalltraining_schlaegt_klassisches_Ausdauertraining.pdf


Viel Bewegung hält den Körper 10 Jahre jünger http://www.healthconception.de/pdffiles/Viel_Bewegung_haelt_den_Koerper_10_Jahre_juenger.pdf


Warum Sie zum Abnehmen mehr Eiweiß essen sollten

http://www.healthconception.de/pdffiles/Warum_Sie_zum_Abnehmen_mehr_Eiwei%C3%9F_essen_sollten.pdf


Die größten Fehler beim Muskelaufbau III
http://www.healthconception.de/pdffiles/Fehler_beim_Muskelaufbau_III.pdf


Die größten Fehler beim Muskelaufbau II
http://www.healthconception.de/pdffiles/Fehler_beim_Muskelaufbau_II.pdf


Die größten Fehler beim Muskelaufbau I

http://www.healthconception.de/pdffiles/Fehler_beim_Muskelaufbau_I.pdf


Warum Kettlebell-Training ideal für den Rücken ist

http://www.healthconception.de/pdffiles/Warum_Kettlebell-Training_ideal_fuer_den_Ruecken_ist.pdf


Kettlebell-Training zur Schulterstabilisation

http://www.healthconception.de/pdffiles/Kettlebell-Training_zur_Schulterstabilisation.pdf


Die wichtigste Übung für einen stabilen Rücken

http://www.healthconception.de/pdffiles/Die_wichtigste_Uebung_fuer_einen_stabilen_Ruecken.pdf


10 Tipps zur Gewichtsreduktion

http://www.healthconception.de/pdffiles/10_Tipps_zur_Gewichtsreduktion.pdf


Mehr Spaß und Erfolg durch kürzeres Krafttraining

http://www.healthconception.de/pdffiles/Mehr_Spass_und_Erfolg.pdf


Warum Sie ein Regenerationsgetränk einnehmen sollten

http://www.healthconception.de/pdffiles/Warum_ein_Regenerationsgetraenk.pdf


Einsatz- versus Mehrsatztraining

http://www.healthconception.de/pdffiles/Einsatz_versus_Mehrsatztraining.pdf


Der Kettlebell-Swing - eine der weltbesten Fitnessübungen

http://www.healthconception.de/pdffiles/Der_Kettlebell_Swing.pdf


Mythen der Körperfettreduktion durch Sport

http://www.healthconception.de/pdffiles/Mythen_der_Koerperfettreduktion.pdf

Military Press

http://www.healthconception.de/pdffiles/MilitaryPress.pdf


Swing

http://www.healthconception.de/pdffiles/Swing.pdf